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Winter

Früh am Morgen, noch fast Nacht,

leise rieselt's nieder,

zart und glitzernd, weiße Pracht,

alle Jahre wieder.

Angezogen hat die Erde

sich ein weißes Kleid,

große weiche Flockenherde,

das Weiß es ist so weit.

Winter ist es auch bei uns,

herrlich weiches Weiß.

der Frost er formt, oh, welche Kunst,

bizarre Form in Eis.

Oh, Berge, Hügel, alle Welt

erstrahlt im weißen Glanz

und aus dem grauen Himmelszelt

ein Flöckchen leise tanzt.

Dies Flöckchen zeiget dir und mir,

so groß die Welt auch ist,

mein Sinn steht immer nur zu dir,

egal wo du auch bist.

Und schaust du nach dem Sternenzelt

und siehst den Mond hoch steh'n,

bin ich dir nah auf dieser Welt,

Gedanken zu dir geh'n.