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Durch
mein Interesse am Kochen hatte ich mich auch schon immer für
Kochbücher interessiert. Im Jahre 1971 entdeckte ich in der
Feinkostabteilung bei Karstadt ein kleines Heftchen mit dem Namen "Die
indonesische Reistafel". Hieraus kochte ich das eine oder
andere Gericht nach. Es schmeckte und ich fand Gefallen an der
Kocherei.
Es
war, soweit ich mich erinnere, im Jahre 1975. Eine Bekannte hatte
Geburtstag und ich schenkte ihr in Ermangelung anderer Ideen genau
diese Reistafel. Nein, nicht das Büchlein, ich kochte für Sie.
Fragte sie, mit wie vielen Personen sie rechnet, es waren 12 an
der Zahl, und ich kochte ihr zum Geburtstag diese indonesische
Reistafel.
Ich
nahm mir zwei Tage Urlaub, kaufte alles ein und begann mit der
Kocherei. Leider ist mir die Suppe sauer geworden, da ich vergaß,
sie in den Kühlschrank zu stellen. Alles andere aber hatte den Gästen
sehr gut geschmeckt und sie waren voll des Lobes. Dies war dann
der Beginn eines neuen Hobbys, das sich später noch etwas
ausweiten sollte. |

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In
Teheran,
wo ich ja von 1999 bis 2003 mit meiner Frau zusammen verweilte,
gefiel auch dort unseren Gästen mein Essen. Eine Mischung aus
deutscher und asiatischer Küche kam gut an. Besonders
begeistert waren die Gäste, wenn ich am Tisch aus dem Wok
kochte. Einige Gäste fragten mich dann, ob ich denn auch bei
anderen kochen würde. Meine Antwort darauf war nur, man kann
mich mieten.
So
wurde daraus ein Hobby, was auch noch etwas Geld einbrachte, ein
kleines Taschengeld eben. Dieses investieret ich dann in
Geschirr und baute so einen kleinen Service in Sachen Catering
auf. Geboten wurde ein halb kaltes und halb warmes Buffet für
bis zu max. 30 Personen. Da das Angebot nur im Bekanntenkreis
galt und ich nicht damit meinen Lebensunterhalt finanzieren
musste, machte es sehr viel Spaß.
Durch
die vielen Reisen im Laufe meines Lebens, habe ich in den
verschiedenen Ländern, aber auch zu Hause in Zeitschriften und
Prospekten, immer Ausschau nach Rezepten gehalten. Vor allem aus
Thailand brachte ich verschiedene Rezepte mit, die meine Frau
dann aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen durfte. Es
kamen eine ganze Menge zusammen. Zunächst schlummerten Sie im
Regal und nur hin und wieder nahm ich eines zur Hand, um es
nachzukochen. Doch im Jahre 2002 fing ich an, diese Rezepte in
den Computer zu übertragen. Natürlich nicht nur den Text. Es
kamen dabei gestaltete Seiten heraus. |
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Sehr
schnell waren es hundert Seiten und mehr. Da nun im Iran,
wo ich momentan lebte, gerade in Sachen Büchern alles erheblich
billiger war, als dies in Deutschland der Fall ist, druckte ich
die Seiten aus und ließ so mein erstes Kochbuch binden. Zwar
stellte ich später fest, dass man noch so einiges an der
Gestaltung und dem Layout ändern könnte, doch war so mein
erstes Kochbuch geboren.
Inzwischen
arbeite ich am dritten Kochbuch. Dies soll auch mein letztes
sein, da doch eine Menge Arbeit darin steckt, die einfach zu viel
Zeit erfordert. Darunter leiden dann andere Aktivitäten, denn
Kochen ist ja nun mal nicht mein einziges Hobby.
Heute
koche ich nach wie vor am Tisch für unsere Gäste, wir sind
dann immer 8 Personen, oder ich versuche mich zweimal im Jahr an
einem Buffet für bis zu 30 Personen. Das ist natürlich sehr
viel Arbeit, doch es macht mir eine Menge Spaß. Es entsteht
immer eine Mischung aus asiatischer und europäischer kalter und
warmer Küche.
Wer
mal einen Blick auf die Rezepte
werfen will, möge einfach den Link oder den rechten Pfeil
benutzen. |
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