|
Die
Kunst des Würzens von A - Z
|
|
Anis
|
Passt
gut zu Desserts, Gebäck, mediterranen Fischgerichten und Currys
Tipp:
Anis mit seinem süßen, lakritzartigen Geschmack kann
gut durch Fenchelsamen ersetzt werden. Sie schmecken ähnlich. |
|
Cayennepfeffer
|
Passt
zu allen Speisen, die eine feurige Note bekommen sollen. Auch
geeignet für Desserts und Drinks.
Tipp:
Nur in kleinen Mengen verwenden. Pulver nie in Augen
und Nase gelangen lassen. |
|
Currypulver
|
Verwendung
bei Fleisch- und Fischgerichten sowie indischen Gerichten,
Soßen oder mit Butter vermischt als Currybutter
Tipp:
Das Fleisch vor dem Braten mit Öl und Currypulver
einreiben. Versuchen Sie Curry einmal als Zugabe zum
Naturjoghurt oder Hüttenkäse. |
|
Fenchelsamen
|
Er
wird in den Alpenländern als Brotgewürz verwendet. Für Salate
und Rohkost. Macht Kohlgerichte verträglicher. Interessant auch
zu Fischgerichten.
Tipp:
Den Samen frisch kaufen und kurz vor der Verwendung
im Mörser zerstoßen. Es setzt die ätherischen Öle frei und
verstärkt die Würzkraft. |
|
Fünfgewürzpulver
|
Kommt
aus China und Indien und wird zu allen Reis- und fernöstlichen
Gerichten genommen. Es passt aber auch zu europäischen
Fleischgerichten.
Tipp:
Ausprobieren bei Bratensaucen und bei Eintöpfen. Für sämige
Suppen aus Hülsenfrüchten. |
|
Gewürznelken
|
Passt
gut zu Punsch und Glühwein, Früchtekompott, Marmeladen, Wild
und fernöstlichen Gerichten.
Tipp:
Da ihr Geschmack sehr intensiv ist, Gewürznelken als
Pulver nur in geringen Mengen verwenden. |
|
Harissa
|
Kommt
aus Tunesien und ist eine Gewürzpaste aus Chilis, Knoblauch,
Kreuzkümmel, Koriander, Salz und Olivenöl. Findet Verwendung
bei Couscous, Salaten und Reisgerichten. Aber auch bei Fleisch-
und Wildgerichten. Macht lahme Geflügelgerichte interessant.
Tipp:
Vorsicht auf tunesischen Märkten. Darin wird häufig
Schafsfett verwendet und manchmal einen ranzigen Geschmack. |
|
Ingwer
|
Passt
zu Süßspeisen, Kuchen, Konfitüre und asiatischen Gerichten.
Tipp:
2 cm Ingwerwurzel schälen und klein schneiden. Mit 1
Liter kochendem Wasser übergießen und mit Honig süßen. Ein
Getränk für kalte Tage. |
|
Kapern
|
Ursprünglich
kommt dieses Gewürz aus Westasien. Heute wird es im ganzen
Mittelmeerraum angebaut. Findet Verwendung in der Mittemeerküche,
Pizza, kalte Platten Ragouts, Frikassee, kalte Eiergerichte,
Tomatensaucen, Fisch- und Gemüsesalaten, weiße Mehlsaucen und
klassisch zu Königsberger Klopse.
Tipp:
Kapern nicht kochen, da sonst das Aroma beeinträchtigt
wird. Eingelegten Oliven geben sie einen herzhaften Kick. Am
besten frisch gehackt in das fertige Gericht geben. |
|
Kardamom
|
Passt
gut zu Reis- und Fleischgerichten, indischer Küche, Desserts,
Obstsalat, Weihnachtsgebäck, Kaffee und Tee.
Tipp:
Einige Kardamomsamen aus der Schale brechen und kauen.
Das belebt und erfrischt den Atem. |
|
Knoblauch
|
Ursprünglich
aus Innerasien, heute im gesamten Mittelmeerraum, Kleinasien,
Vorderasien, Südrussland, Ägypten und China. Wird aber auch in
Deutschland angebaut. Passt gut zu Hammel- und
Schweinefleischgerichten. Für Saucen, Suppen und Salate.
Tipp:
Am besten immer frisch kaufen. Spanischer Knoblauch zählt
zur besten Qualität. |
|
Koriandersamen
|
Passt
zu Backwaren, Wurstspeisen, Braten und asiatischen Gerichten.
Findet speziell in Thailand Verwendung.
Tipp:
Koriandersamen am besten immer frisch mörsern. Vorher
kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Das bringt ein extra
feines Aroma. |
|
Kräutersalz
|
Wird
auch als Gewürzsalz angeboten. Als Aromasalz zu Eierspeisen,
Salaten, Suppen und Saucen und zum Einreiben von Fleischteilen
beim Grillen.
Tipp:
Kräutersalz mit Heilkräutern sind aromatischer als
solche mit Gemüsezusatz. |
|
Kreuzkümmel
(Cumin)
|
Passt
gut zu Linsen- und Couscousgerichten, Gemüseeintopf und Lamm.
Tipp:
Mit seinem würzig-süßen, leicht pfeffrigen Geschmack
bringt er eine orientalische Note ins Essen. Nicht mit Kümmel
zu verwechseln. |
|
Kümmel
|
Findet
Verwendung in Kohlgerichten, Sauerkraut, in Suppen und Saucen,
zu Käse und Quark, als Brotgewürz und ideal zu allen
Salatsaucen.
Tipp:
Kümmel vor der Verwendung im Mörser zerstoßen.
Frischer Kümmel aus der Gewürzmühle direkt unter Schnittkäse
aufs Brot ist ein Gedicht. |
|
Kurkuma
|
Passt
zu Reis, Hülsenfrüchten, Eintöpfen, Currygerichten, Pickles
und Relishes.
Tipp:
½ TL des feinbitteren Gewürzes gibt Reisgerichten eine
appetitlich gelbe Farbe. |
|
Liebstöckel
|
Ursprünglich
aus Persien kommend wird die Pflanze in Deutschland, Polen,
Russland und Nordamerika angebaut. Findet Verwendung in Suppen,
Saucen, Fleischgerichten und Eintöpfen.
Tipp:
Da die Würzkraft sehr stark ist und andere Gewürze überdeckt,
ist Liebstöckel nur sehr sparsam anzuwenden. |
|
Lorbeerblatt
|
Passt
gut zu Fisch, Geflügel- und Lammgerichten, Schmorbraten, Sülzen,
Soßen und Fruchtdesserts.
Tipp:
1 – 2 Lorbeerblätter, in Apfelkompott mitgegart und später
wieder entfernt, geben ihm eine besondere Note. |
|
Macis/Muskatnuss
|
Passt
gut zu Kartoffel- und Fleischgerichten, Suppen, Gebäck und
Desserts.
Tipp:
Macis ist die feine Hülle der Muskatnuss. Geschmacklich
sind beide ähnlich. Gemahlen in heißer Honigmilch gibt es
einen „Gute-Laune-Kick“. |
|
Meerrettich
|
Brennend
scharfer Geschmack. Zu Tränen reizend. Frisch gerieben oder aus
der Tube zum Würzen von Fleischgerichten und Fisch, zu
Schinken, kaltem Braten, Käsebrot und pikanten Soßen. Pulver
ist weniger scharf.
Tipp:
Wurzeln zum Reiben sind geschmacklich am besten.
Meerrettich in Gläsern und Tuben sind mit Schwefel konserviert. |
|
Paprika
|
Passt
zu Gulasch, Quark, Eier- und Käsespeisen und Schmorgerichten.
Tipp:
Man unterscheidet milden Delikatess- und Edelsüßpaprika,
halbscharfes Paprikapulver und scharfen Rosenpaprika. |
|
Pfeffer
schwarz und grün
|
Passt
zu allen herzhaften Gerichten, Früchten, Gewürzbrot und
Kuchen.
Tipp:
Schwarzer, grüner und weißer Pfeffer sind von der
gleichen Pflanze, aber unterschiedlich reif geerntet und
behandelt. Frisch mahlen! |
|
Piment
|
Passt
gut zu Schweinefleisch, Kürbisgerichten, Hering, Spekulatius,
Wildmarinaden und Konfitüre.
Tipp:
Geben Sie einige Pimentkörner zum Pfeffer in die Mühle.
Gibt ein feines Zimt-Nelken-Aroma. |
|
Rosa
Pfefferbeeren
|
Passt
zu mediterraner Küche, Fischgerichten, Süßspeisen und Käse.
Tipp:
Die rosa Körner, die nicht zur Pfefferfamilie gehören,
haben eine wacholderartige Note. Toll als Dekoration, z.B. auf
Ziegenkäse. |
|
Rosenwasser
|
Kommt
aus Indien und dem vorderen Orient und besteht aus Rosenöl und
Wasser. Hat einen zart aromatischen Geschmack und wird als Zutat
für Desserts, Gebäck, für Marzipan und zum Beträufeln von Früchten
genommen.
Tipp:
Vorsichtig dosieren, denn Rosenwasser kann ein sehr
intensives Aroma entwickeln. |
|
Safran
|
Passt
gut zu Paella, Risotto, Fischsuppen, Eintöpfen und Backwaren.
Tipp:
Am besten kauft man immer die getrockneten Safranfäden.
Gemahlener Safran könnte leicht gefälscht sein. |
|
Schwarzkümmel
|
Passt
zu Currygerichten, Backwaren, Omelettes und Hülsenfrüchten.
Typisch auf Fladenbrot zu finden.
Tipp:
Probieren Sie mal goldbraun gebratene Bratkartoffeln mit
Schwarzkümmel. Ein Hit! |
|
Senfsamen
|
Kommt
aus Mitteleuropa, Polen, Russland, China und Südamerika. Zum
Einlegen von Gurken und Sauerkonserven, zu Bratensaucen und
gemahlen für Senf und Gewürzpasten.
Tipp:
Senfkörner sind lange lagerfähig, daher lohnen sich
auch Großpackungen. Senfmehl nur in kleinen Mengen kaufen, da
die Schärfe schnell verfliegt. |
|
Sesamsamen
|
Sesam
entwickelt seinen Geruch erst beim Rösten. Ist ideal für die
Haut und die Haare. Wird verwendet in Backwaren und zu Brot, zu
Müsli, zu Salaten und Süßspeisen.
Tipp:
Körner in wenig Fett oder in einer beschichteten Pfanne
leicht anrösten. Vorsicht, nicht anbrennen lassen |
|
Sternanis
|
Passt
gut zu Desserts, Gebäck, Fisch, Meeresfrüchten und tropischen
Früchten.
Tipp:
Geben Sie beim Dünsten von Möhren einen Sternanis dazu.
Die feine Lakritznote passt perfekt zu den leicht süßlichen
Karotten. |
|
Tandoori
Masala
|
Gewürzmischung
aus Indien. Besteht aus Kreuzkümmel, Koriander, Cayennepfeffer
und evtl. Kurkumapulver. Aus der indischen Küche nicht
wegzudenken. Bevorzugt zu Reis.
Tipp:
Man kann die Mischung aus je 1/3 der Hauptbestandteile
selber herstellen. Einfach im Mixer oder Mörser zerkleinern. |
|
Vanille
|
Passt
zu Süßspeisen, Gebäck, Eis, Früchten, Hummer und
Jakobsmuscheln.
Tipp:
2 – 3 Vanilleschoten längs aufritzen und in einem Glas
mit 500 g Rohrzucker gut mischen. Der Zucker hat nach einer
Woche Vanillearoma. |
|
Wacholderbeeren
|
Passt
gut zu Rinder- und Schweinebraten, Wild und Kohlgerichten.
Tipp:
Knoblauch, Wacholderbeeren und grobes Salz im Mörser
zerstoßen. Super zum Einreiben von Fleischbraten. |
|
Wasabi
|
Kommt
aus Ostasien und ist auch unter dem Namen japanischer
Meerrettich bekannt. Wir zu rohem Fisch und Sushi gereicht.
Tipp:
Wasabi pulverisiert mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren.
Ein paar Tropfen Sojaöl bringen einen interessanten Geschmack. |
|
Zimtstange
|
Passt
zu Gebäck, orientalischen Gerichten, Pflaumenkompott, Punsch,
Geflügel, Lamm und Milchreis.
Tipp:
Je 100 ml heißen Kaffee und Milch mit 1 TL Zimt
aufschlagen. Ein echter Seelentröster! |
|
Zitronengras
|
Kommt
aus Indien, Sri Lanka, Südostasien, Brasilien und Westafrika.
Geeignet zum Würzen von nicht zu kräftigen Fleisch- und
Fischgerichten, für Suppen, Dressings und Gemüsegerichten, zu
Süßspeisen und Desserts.
Tipp:
Zitronengras erst kurz vor der Verwendung zerkleinern und
mitkochen. |
|
Zitronenpfeffer
|
Eine
Gewürzmischung aus schwarzem Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln,
Zitronensäure, natürliches Zitronenaroma, Saccharose, Dextrin
und Speisesalz. Zum Würzen von Fleischgerichten, Meeresfrüchten,
Schnitzeln, Steaks, Saucen und Salaten.
Tipp:
Es wird auch Zitronenpfeffer ohne Salz nur auf Basis von
Pfeffer und Zitronensäure angeboten. |